Türchen #16 – Klimaschutz now!

Türchen #16 – Klimaschutz now!

Was ist wirklich machbar und wann? Wir wollen nicht akzeptieren, wenn Dörfer entgegen aller Bemühungen um Fortschritt weiter abgebaggert werden, Menschen ihre Heimat verlieren. #BauerHeukamp #alledoeferbleiben

Der diese Woche vorgelegte Klimabericht des NRW-Umweltministeriums alarmiert auf 320 Seiten mit für unser Bundesland einmalig umfangreicher Fakten- und Datenlage:
Der Klimawandel ist längst spür- und nachweisbar – und das in allen Umwelt-, Wirtschafts- und Lebensbereichen. Wetterextreme werden häufiger und intensiver. Die Dürrejahre 2018 bis 2020 und die Flutkatastrophe in diesem Sommer haben gezeigt, mit welcher Wucht sie uns treffen können. Darauf müssen wir uns auf allen Ebenen vorbereiten.

Wir setzen den Europäischen Green Deal in Deutschland durch vielerlei Maßnahmen um, u.a. werden wir den Kohleausstieg acht Jahre vorziehen und die Solar- und Windkraft ausbauen. Bis 2030 soll 80% des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen. Nur so bringen wir Deutschland auf den 1,5 Grad-Pfad. Auch das diesjährige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz machte deutlich, wie dringend Handeln ist, um uns zu schützen und zukünftigen Generationen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Oberberg als Öko-Modellregion

Oberberg als Öko-Modellregion

Unser Kreis bewirbt sich auf unseren Antrag hin als Öko-Modellregion. Es scheint, als seien Social-Tipping-Points erreicht – Der Antrag bekam im Kreistag überraschenderweise breiten Zuspruch. Ich drücke die Daumen und unterstütze diesen Antrag mit allen Mitteln. 

 

Hier der LINK (bitte anklicken) zum Artikel.

 

Was für ein historisches Urteil!

Was für ein historisches Urteil!

Heute hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass das Klimaschutzgesetz der Großen Koalition in Teilen verfassungswidrig ist und nachgebessert werden muss.

Das Urteil ist großer Rückenwind, all diese strukturellen Reformen endlich beherzt anzupacken!

Damit wurde eine Beweislastumkehr erwirkt, die unsere klimapolitische Debatte ab jetzt maßgeblich prägen wird:
Es müssen sich nicht mehr diejenigen rechtfertigen, die die Lebensgrundlagen schützen wollen, sondern diejenigen, die zu wenig dafür tun! Die Grundrechte künftiger Generationen und ihr Recht auf intakte Ökosysteme wurde damit juristisch anerkannt. Das ist auch ein klarer Auftrag an uns Politiker*innen, alles dafür zu tun, um auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Wir brauchen zum Beispiel einen deutlich früheren Kohleausstieg, eine echte Verkehrswende, ein Ende der Massentierhaltung und einen Klimacheck für alle Politikbereiche.

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