Zeit für Utopien

Zeit für Utopien

Beeindruckend, wie sich in nur vier Jahren aus einem „utopischen“ Film (2018) eine konkrete Handlungsanweisung für heute entwickelt. So stellt auch der Bericht der Oberbergischen Volkszeitung vom 29.03. zum Nachhaltigkeitstag der VSB gGmbH in der Gummersbacher Halle 32 die offenbare Frage: „Wie utopisch ist Nachhaltigkeit?“. Die Agenda unseres Koalitionsvertrages ist klar auf dem Weg. Noch bis zur Sommerpause werden wir einen großen Schritt aus der Utopie einer sozial-ökologischen Transformation heraus in die Realität gehen. Der Krieg in der Ukraine zwingt uns mit Warp-Geschwindigkeit aus den fossilen Energieträgern. Ein 200 Mrd. EUR schweres Investitionspaket soll die vielfältigen Herausforderungen des Klimawandels tragen. Bei dem Bündel hoffnungsvoller Maßnahmen zur Resilienz ist dennoch nicht zu erwarten, dass die Klimawende sich von selbst erledigt, und dann ist alles Bullerbü. Es bleibt ein riesiges Stück Arbeit. So war es gut in der spannend besetzten Podiumsdiskussion und in der Ausstellung rund um ‚MachGrün‘ ganz pragmatisch zu erleben: Wir sind bereit.

Türchen #19 – Gemeinsam stark

Türchen #19 – Gemeinsam stark

Gute Politik braucht Bund, Länder und Kommunen.
Die sozial-ökologische Transformation wird nur gemeinsam gelingen. Aufgrund langjähriger Mitarbeit in der Kommunalpolitik ist mir bewusst, wie wichtig die kommunalen Partner*innen sind. Gestaltungsspielräume kommunaler Politik müssen auch wirklich vorhanden sein und dürfen nicht nur auf dem Papier existieren. Gerade hier ist parteiübergreifende Zusammenarbeit für das Wohl der Kommunen unglaublich wichtig, sei es zur Umsetzung guter Klimaschutzpolitik oder auch zur Umsetzung gemeinsamer Projekte im Bereich des bezahlbaren Wohnraums.
Doch zur Wahrheit gehört auch: gute Politik braucht nicht nur gute Köpfe, sondern auch finanzielle Gestaltungsspielräume.
Deswegen ist mein heutiges Highlight das Bekenntnis zur Verbesserung der kommunalen Finanzsituation.#mehrfortschrittwagen
Türchen #15 – Meister = Master

Türchen #15 – Meister = Master

Entgegen dem allgemeinen Wirtschaftstrend in der Corona-Krise boomt das nordrhein-westfälische Handwerk. Im dritten Quartal 2021 lag der Umsatz der Handwerksunternehmen im zulassungspflichtigen Handwerk in Nordrhein-Westfalen um 4,5 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Doch auch in fast allen Gewerken „sank die Mitarbeiterzahl“ trotz der guten Auftrags- und Umsatzlage.

Resilienz gegen zu erwartende Klimawandelfolgen und den sozialökologischen Umbau unseres Landes (Solarpanele auf Dächer, Dämmungen, Windkrafträder, 400.000 neue Wohnungen jährlich, etc.) schaffen wir nur mit und durch das Handwerk! Deswegen möchten wir die berufliche Bildung stärker würdigen, u.a. durch eine Ausbildungsgarantie, den Ausbau der Berufsorientierung an Schulen und eine deutliche Preissenkung der Meisterkurse. Meister=Master.
Türchen #11 – Meister = Master

Türchen #11 – Meister = Master

Handwerk hat grüngoldenen Boden. Bundesweit sind 12% aller Erwerbstätigen und 28% aller Lehrlinge in rd. 1 Million Betriebe tätig. Das Handwerk ist der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands. Nur gemeinsam mit dem Handwerk schaffen wir die Transformation und die ökologische Bauwende. Nur mit dem Handwerk gelingt ein Wiederaufbau nach Katastrophen, wie zuletzt der Flut im Ahrtal. Der Meister-Brief gehört aufgewertet und Zugänge zu ihm müssen verbessert werden. Es ist an der Zeit, dass die Kosten für Meisterkurse endlich deutlich gesenkt werden. Frauen im Handwerk werden wir ebenfalls stärken.

Ich habe mich schon sehr über den ersten Besuch von Handwerksgrün bei mir in Berlin im Oktober gefreut und bin gespannt auf den weiteren Austausch, insbesondere zur so dringenden Nachwuchsförderung. [Pressemitteilung]

Heute kandidiert außerdem mein KV-Sprecher und Ansprechpartner für Handwerksgrün NRW, Marc Zimmermann, für einen aussichtsreichen Listenplatz auf der LDK NRW. Ich wünsche ihm viel Glück und uns NRWler*innen mehr Handwerk im Landtag 🍀

Hitzewarnungen in Oberberg und NRW

Hitzewarnungen in Oberberg und NRW

50°C – Das klingt nach Saudi Arabien oder Katar – ist aber tatsächlich Lytton, in Kanada (British Columbia). Ein Wald-Städtchen, das auf annähernd demselben Breitengrad (N’50) liegt, wie #Oberberg.
Waldbrände, wie zuletzt auch hier bei uns, haben dort nicht nur zur Evakuierung der Einwohner geführt – Sie haben Lytton zerstört.
So passioniert wir seit 40 Jahren für Naturschutz und gegen den Klimawandel kämpfen – Es wird Zeit, sich auch mit den Klimawandelfolgen zu befassen, und umfassende Konzepte für die unvermeidlichen Herausforderungen nicht erst auszuarbeiten, wenn es zur Katastrophe gekommen ist.
Auch und gerade (N ’50, #Hömerich) hier in Oberberg.

Hier geht es zu dem aktuellen Lagebericht aus Lytton, Kanada in der taz